Bundesweiter Immobilienmarkt
Die sogenannte Wohnwetterkarte zeigt Wohnungsmarkttrends und deren Veränderungen anhand einer Farbskala ähnlich einer Wetterkarte auf.
Wo ein hoher Wohnungsbedarf und ein geringes Angebot aufeinandertreffen, wird es heiß. Im Jahr 2025 gibt es zwar Anzeichen für eine Trendwende, dennoch steht die Wohnwetterkarte wieder unter dem Eindruck der aktuellen Krise im Wohnungsbau.
Festzustellen ist, dass in Deutschland weiterhin ein hoher Wohnungsbedarf besteht. Flächen werden vor allem in den nachfragestarken Städten – und perspektivisch auch wieder in deren Umland – benötigt. Der Wohnungsneubau wird deshalb wiederkommen.
Quelle: bpd-immobilienentwicklung.de
Bundesweiter Immobilienmarkt
Der Postbank Wohnatlas ist eine jährlich erscheinende, mehrteilige Studienreihe, die den deutschen Immobilienmarkt bis auf Kreisebene beleuchtet. Die Preisanalyse wird vom Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) im Auftrag der Postbank erstellt und untersucht die Entwicklung der Immobilienpreise in den 401 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten.
Fallende Immobilienpreise in Deutschland haben sich auch in 2024 fortgesetzt. Allerdings ist der Preisverfall deutlich abgeschwächt. Im Durchschnitt aller Landkreise und kreisfreien Städte sanken die Kosten für Eigentumswohnungen im Bestand gegenüber dem Vorjahr real, also unter Berücksichtigung der Inflationsrate von 2,2 Prozent, um 2,8 Prozent. Im Jahr 2023 lagen die Preise real noch 10,1 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Dies sind zentrale Ergebnisse der Studie „Postbank Wohnatlas 2025“. Die Untersuchung führten Expert*innen des Hamburger Weltwirtschaftsinstituts (HWWI) im Auftrag der Postbank durch. Ihre Berechnungen zeigen, in welchen Regionen die Preise besonders stark gefallen bzw. gestiegen sind und wie hoch der durchschnittliche Quadratmeterpreis im Jahr 2024 war.
Quelle: www.postbank.de
Die nachfolgende Grafik zeigt die Prognose des HWWI bis zum Jahr 2035. Für die kommenden Jahre rechnet das HWWI im Emsland nicht mit signifikanten Preissteigerungen.
Quelle: Postbank
Der nachfolgende Ausschnitt zeigt, wo in Deutschland der Anteil an energieeffiziente Wohnungen besonders hoch oder niedrig ist.
Die Daten für den Postbank Wohnatlas errechnete das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut (HWWI). Dabei werden verschiedene Faktoren berücksichtigt, wie das Wirtschaftswachstum und der demografische Wandel sowie das Wohnraumangebot einer Region. Einen wichtigen Preistreiber für die Kaufpreise stellt die Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt dar, die sich wiederum durch die demografische Entwicklung und die Entwicklung der Einkommen bestimmt.
Großstädte und ihr Umland profitieren häufig von Land-Stadt-Wanderungen. Eine wachsende Bevölkerung braucht mehr Wohnraum, was sich auf die Kaufpreise auswirkt. Ländliche Regionen mit schwacher Wirtschaftsstruktur und einer alternden Bevölkerung landen eher auf den unteren Plätzen, d.h. aufgrund der sinkenden Nachfrage sinken auch die Kaufpreise.
Bundesweiter Immobilienmarkt
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