Gerichtsauftrag

Bei Aufträgen durch ein Gericht erhält der Sachverständige für seine Leistung kein Honorar, sondern eine Entschädigung (Vergütung). Die Höhe und die Ermittlung der Vergütung ist im Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz (JVEG) geregelt.

Die Vergütung ist nicht abhängig von der Qualifikation des Sachverständigen (öffentlich bestellt und vereidigt, zertifiziert, staatlich anerkannt). Ebenso spielen privatrechtliche Gebührenordnungen (z. B. bei Architekten, Ingenieuren, Steuerberatern oder Ärzten) keine Rolle.

Die Vergütung setzt sich aus einem Entgelt für die Leistungen, einem Fahrtkostenersatz, einer Entschädigung für den Aufwand und einem Ersatz für sonstige und für besondere Aufwendungenzusammen. Maßgeblich ist der Zeitaufwand, den der Sachverständige für die Erledigung des Auftrags benötigt hat.

Der Stundensatz ist in sog. „Honorargruppen“ geregelt. Das Sachgebiet "Bewertung von Immobilien" ist der Honorargruppe 6 zugeordnet. Der Stundensatz beträgt 90,00 EUR (ohne MwSt.).

Service

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Team Immobilienbewertung
Lübbers Sachverständigenbüro

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